Freitag, 15. Februar 2013
15.2.13
ryan tedder, 16:18h
Eigentlich fing alles an diesem ekelhaften Regentag an, als Line und ich in ihrem Zimmer saßen, Karten legtwn und uns über Jungs und Schauspieler und Schminke unterhielten. Worüber man eben so redet, wenn man vierzehn ist und nichts weiß. Das war vor zwei Jahren.
Ich weiß noch, wie Line sich über die Farbe des Himmels beschwerte.
"Das ist noch nicht mal richtiges Grau", sagte sie, oder so ähnlich, "das ist überhaupt keine Farbe! Wenn es wenigstens regnen würde! Aber es ist immer nur so schrecklich trist. Anderswo regnet es, oder es schneit oder die Sonne scheint. Aber hier..."
Ich lachte. Gedankenlos und kindisch. Line hat manchmal solche seltsame Wutanfälle. Ich fand das damals immer sehr amüsant.
Dann erfand sie ein Wort. "Rox", sagte sie. "Rox ist das. Dieses dämliche wankelmütige Wetter."
Ich mochte das Wort sofort und später, als ich angefangen habe, ernsthaft über die Welt nachzudenken, habe ich diesen Begriff oft benutzt. Ich finde ihn sehr treffend.
Als ich das Frau Meinerd erzählt habe, hat sie mich angeschaut, als wäre ich noch verrückter geworten. 'Oh nein', hat ihr Blick gesagt, 'jetzt ist sie restlos übergeschnappt. Was mache ich denn jetzt bloß? Dann werde ich ja nicht bezahlt!' Entschuldigung.
Das war schon wieder bitter und zynisch. Ich werde mich bessern, versprochen.
Line und ich saßen einander also gegenüber und sagten uns die Zukunft voraus. Klar, das Spiel war sinnlos. Aber wir hatten Spaß und es gab uns trotzdem immer dieses kribbelnde Gefüh im Bauch, diese leichte Spannung.
Ich war zu dieser Zeit grade total verknallt und er kam auch raus, weshalb ich mich sehr freute. Ich war vierzehn, unschuldig und glücklich. Zum letzten Mal in diesem Leben. Denn ab diesem Zeitpunkt ging alles den Bach runter.
Ich muss etwas essen. ich werde mir also ein paar Spagetti kochen und dann weiterschreiben.
Vielleicht hilft diese Therapie ja wirklich. Mir geht es irgendwie besser.
Ich weiß noch, wie Line sich über die Farbe des Himmels beschwerte.
"Das ist noch nicht mal richtiges Grau", sagte sie, oder so ähnlich, "das ist überhaupt keine Farbe! Wenn es wenigstens regnen würde! Aber es ist immer nur so schrecklich trist. Anderswo regnet es, oder es schneit oder die Sonne scheint. Aber hier..."
Ich lachte. Gedankenlos und kindisch. Line hat manchmal solche seltsame Wutanfälle. Ich fand das damals immer sehr amüsant.
Dann erfand sie ein Wort. "Rox", sagte sie. "Rox ist das. Dieses dämliche wankelmütige Wetter."
Ich mochte das Wort sofort und später, als ich angefangen habe, ernsthaft über die Welt nachzudenken, habe ich diesen Begriff oft benutzt. Ich finde ihn sehr treffend.
Als ich das Frau Meinerd erzählt habe, hat sie mich angeschaut, als wäre ich noch verrückter geworten. 'Oh nein', hat ihr Blick gesagt, 'jetzt ist sie restlos übergeschnappt. Was mache ich denn jetzt bloß? Dann werde ich ja nicht bezahlt!' Entschuldigung.
Das war schon wieder bitter und zynisch. Ich werde mich bessern, versprochen.
Line und ich saßen einander also gegenüber und sagten uns die Zukunft voraus. Klar, das Spiel war sinnlos. Aber wir hatten Spaß und es gab uns trotzdem immer dieses kribbelnde Gefüh im Bauch, diese leichte Spannung.
Ich war zu dieser Zeit grade total verknallt und er kam auch raus, weshalb ich mich sehr freute. Ich war vierzehn, unschuldig und glücklich. Zum letzten Mal in diesem Leben. Denn ab diesem Zeitpunkt ging alles den Bach runter.
Ich muss etwas essen. ich werde mir also ein paar Spagetti kochen und dann weiterschreiben.
Vielleicht hilft diese Therapie ja wirklich. Mir geht es irgendwie besser.
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